Essen, was zu Ihnen passt.



fotolia_27523240.jpg Baby am essen Fotolia_9802790_XS.jpg  Kinder am essen Fotolia_9802662_XS.jpg   Junges Ehepaar beim Essen fotolia_30838721.jpg Senioren beim essen

 

Sonja Ineichen
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Die richtige Wahl

Essen soll Ihnen in jeder Lebensphase Freude machen.
Das ist auch bei einer Ernährungsumstellung nicht anders und soll so bleiben.

Wenn wir das Ausmaß unserer Individualität betrachten, stellt sich jedoch wirklich die Frage, wie jemand nur für einen Moment glauben kann, dass eine einzige Art von Ernährung für jeden das Richtige sein könnte. Diese biochemische Individualität ist doch gerade der Grund, warum die verschiedenen Ernährungssysteme Erfolg haben. Denn fast alle funktionieren . . . wenn auch nur für eine kleine Auswahl aus der gesamten Bevölkerung, nämlich für die, die einem bestimmten Ernährungstyp entsprechen. Der Fehler lag bei der Suche nach der idealen Ernährung nur in der Annahme, eine Ernährungsart könnte für jeden Menschen  richtig sein.

Denken Sie doch nur an den Unterschied, der zwischen dem Stoffwechsel eines Eskimos und dem eines Inders bestehen muss. Ihre Vorfahren lebten über Jahrtausende in geradezu gegensätzlichen Lebensräumen, mit gänzlich anderen Klimabedingungen und damit gegensätzlichen Nahrungsangeboten.

Der traditionelle Eskimo aß bis zu 5 Kilo Fleisch pro Tag und gleichzeitig sehr viel Fett. Trotzdem gab es kaum Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das lag daran, dass sich im Laufe von unzähligen Generationen ihr Stoffwechsel, durch natürliche Anpassung und Auslese, perfekt an ihre Umwelt und an die dort natürlicherweise verfügbaren Nahrungsmittel anpassen musste. Doch damit hatten die Eskimos sogar einen genetisch festgelegtes Bedürfnis nach viel Eiweiß und viel Fett entwickelt, das sie schließlich brauchten, um zu überleben und gesund zu bleiben.

Wenn Sie diese Ernährung des Eskimos einem Inder aufzwingen wollten, bekäme er die größten Probleme. Denn der ist seit Generationen an eine weitgehend vegetarische Ernährung gewöhnt und braucht sie. Er könnte mit der Ernährung, die für einen Eskimo gesund ist, niemals gesund sein.

Dieses Prinzip, dass die Ernährung an genetische Bedürfnisse gebunden ist, lässt sich in der gesamten Natur finden. Jede Spezies ist genetisch darauf "programmiert", sich von ihrer speziellen Nahrungsquelle zu ernähren. Sie werden in der Auswahl ihrer Nahrung weder durch Empfehlungen von Gesundheitsaposteln noch durch die Manipulationsversuche der Werbung beeinflusst. Im Gegensatz zum Menschen, der in allem seinen freien Willen hat - einschließlich der Wahl seiner Ernährung - essen Tiere von Natur aus ihrer Natur entsprechend.
Daher sind auch weder Insekten noch Reptilien, Fische oder Säugetiere (außer dem Menschen und seinen degenerierten Haustieren) von degenerativen Krankheiten wie Krebs, Herzproblemen, Diabetes, Arthritis oder Multipler Sklerose geplagt - von den Problemen, die für über 80% aller menschlichen Krankheiten verantwortlich sind.

Erinnern wir uns: Wenn der Körper nicht all die Nährstoffe erhält, die er von seiner genetischen Anlage her braucht, um ein Optimum an Energie zu produzieren, mit der er all seine lebenserhaltenden Stoffwechselprozesse in Gang halten kann, dann wandeln sich die Vorgänge der Regeneration um in solche der Degeneration.

Sie können weder einen Tiger mit Blättern gesund erhalten noch einen Elefanten mit Fleisch. So hat auch jeder Mensch seine besonderen Bedürfnisse in Bezug auf die Nährstoffe, die in seiner Ernährung vorhanden sein müssen. Nur wenn das richtige Gemisch geliefert wird, kann der Stoffwechsel richtig arbeiten.
Aber, das richtige Gemisch für den einen ist noch lange nicht richtig für den anderen. Daher können wir auch verstehen:
Jedes Nahrungsmittel ist an sich weder gut noch schlecht
.
Ein Nahrungsmittel ist nur im Verhältnis zu einem bestimmten Ernährungstyp gut oder schlecht. (Diese Aussage bezieht sich allerdings nur auf echte, natürliche Nahrungsmittel, nicht auf industrielle Produkte (wie Zucker, Weißmehl u.a.), die nur ganz selten mal was Gutes haben können.)

Peter Königs